Interview mit Dr. rer. nat. W. LUDWIG, Institut für Biophysik

mit der Zeitschrift „im Einklang“ der Interessengemeinschaft Homotoxikologie und Gesundheit e. V. (IHG),
1. Quartal 2001

Thema: Magnetfeldanwendung

Eine Chance bei chronischen Erkrankungen

im Einklang: Herr Dr. Ludwig, Sie sind ein weltweit anerkannter Biophysiker und werden auch als „Vater der Magnetfeldanwendung“ bezeichnet. Nach welchen biophysikalischen Erkenntnissen funktioniert die Magnetfeldanwendung?
Dr. Ludwig: Die Kommunikation in unserem Körper findet unterhalb der molekularen Ebene mit Hilfe elektromagnetischer Signale, sog. „Biophotonen“, statt. Die Grundsubstanz ist das zentrale Medium zur Steuerung von Stoffwechsel- und Entgiftungsprozessen. Sie ist eine „drahtloses Informations-Netz“ und steuert pro Sekunde durch Biophotonenaustausch in Lichtgeschwindigkeit über 100.000 lebenswichtige Funktionen jeder einzelnen Zelle (ca. 80 Billionen).Wir können sagen: elektromagnetische Schwingungen bestimmen unser Leben! Und diese elektromagnetischen Wechselwirkungen übertragen die Informationen in unserem Organismus.

im Einklang: Sind elektromagnetische Wechselwirkungen die elementarsten Koppelungen, die in Lebewesen vorkommen?
Dr. Ludwig: Richtig! Biophotonen bzw. elektromagnetische Wechselfelder steuern die gesamten Zellaktivitäten und sind somit die Grundlage für die bioenergetische (Selbst-) Regulation unseres Organismus. Mittels der Magnetfeldanwendung, die auf elektromagnetischen Wechselfeldern beruht, lassen sich diese Regulationsprozesse bioenergetisch anregen. Wir müssen wissen, dass sämtliche Vorgänge in unserem Organismus durch Wechselwirkungsquanten gesteuert werden und diese sind weit in der Überzahl. D.h.: unser Organismus besteht zum größten Teil aus Schwingungsquanten (im wesentlichen Photonen) und nur zum geringen Teil aus wägbarer Materie. Der Materieanteil macht nur 0,1 % aus; zu 99,9 % besteht unser Kosmos aus elektromagnetischen Wechselfeldern! Daraus können wir ableiten: Die Magnetfeldanwendung stimuliert demnach nicht materielle Strukturen, sondern vielmehr das „Biofeld“ des Menschen. Die Stimulierung geschieht durch biologische Resonanzeffekte. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass dieses künstlich erzeugte elektromagnetische Feld der ungestörten Natur getreu und im richtigen Verhältnis nachgebildet ist. In diesem Zusammenhang sind drei natürliche Frequenzspektren - wir können diese auch als „biologische Normale“ bezeichnen - als Steuerimpulse entscheidend für die Zellregulation. Ein wesentlicher Teil meiner mehr als dreißigjährigen biophysikalischen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit bezog auf diese drei natürlichen Frequenzspektren: das Schumann-, Geomagnet- und Solarfrequenz-Spektrum.

im Einklang: Auf dem Markt werden die unterschiedlichsten Magnetfeld-Anwendunggeräte angeboten – z. B. mit einem statischen und pulsierenden Magnetfeld. Auf welche Qualitätsmerkmale muss ein Therapeut oder ein Patient achten?

Dr. Ludwig: Magnetfeldstärke und Impulsform sind neben der richtigen Frequenz die entscheidenden Qualitätsmerkmale für die therapeutische Wirksamkeit eines Magnetfeldanwendung-Gerätes. Denn der Organismus „versteht“ nur Signale, die in Bezug auf die Magnetfeldstärke im Bereich der physiologischen Ansprechschwelle – im sog. „ADEY-Fenster“ oder „biologischen Fenster“ – liegen. Die Impulsform des künstlich erzeugten elektromagnetischen Anwendung-Signals sollte – im wahrsten Sinne des Worts - unbedingt physiologischer Natur sein. Unphysiologische Anwendungsignale (z. B. sog. „Rechteck-Signale“ oder „Sägezahn-Signale“) stellen nach unseren Erfahrungen auf Dauer eine negative Belastung für den Organismus dar – insbesondere bei älteren Menschen.

im Einklang: Was bewirkt nun dieses physiologische Anwendungsignal?
Dr. Ludwig: Ich sagte bereits, dass Biophotonen bzw. elektromagnetische Wechselfelder unsere gesamten Zellaktivitäten steuern. Sie sind somit die Grundlage für die bioenergetische (Selbst-) Regulation unseres Organismus. Die therapeutische Funktion der Magnetfeldanwendung liegt darin, dass über harmonische Schwingungen die Selbstheilungskräfte angeregt werden, das „Biofeld“ des Menschen stimuliert wird. Die Stimulierung geschieht durch sog. „biologische Resonanzeffekte". Die von mir entwickelten Magnetfeldanwendung-Anwendunggeräte entsprechen in ihrer Signalform, was den zeitlichen Verlauf betrifft, der Impulsweiterleitung im natürlichen Nervensystem. Diese sog. „Aktionspotentiale“ zeichnen sich durch einen schnellen Anstieg und ein langsames Abklingen des einzelnen Impulses aus.

im Einklang: Was bewirkt die Magnetfeldanwendung?
Dr. Ludwig: Magnetfeldanwendung bewirkt eine Resonanzstimulierung des Biophotonenfeldes. Es lassen sich Selbstregulationsprozesse unseres Organismus anregen und damit unsere Selbstheilungskräfte aktivieren. Denn Magnetfeldanwendung bewirkt eine erhöhte Sauerstoffversorgung der Zellen, einen verbesserten Zellstoffwechsel und damit auch eine Entgiftung. Sie bewirkt eine Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit sowie eine Harmonisierung des vegetativen Nervensystems, fördert die Durchblutung und führt zur Kreislaufstabilisierung. Einsatz und Anwendung der pulsierenden Magnetfeldanwendung beziehen sich deshalb gleichermaßen auf die Bereiche Prophylaxe, Regeneration und Anwendung!

im Einklang: In welchen Bereichen wird Magnetfeldanwendung eingesetzt?
Dr. Ludwig: Magnetfeldanwendung ist u.a. besonders geeignet zur Stärkung des Immunsystems bei Infekten und stoffwechselbedingten Allergien, zur Schmerzlinderung, zur Aktivierung des Hormonhaushaltes und des damit verbundenen körperlichen und seelischen Wohlbefindens. Wir wissen, dass sog. „systemische Erkrankungen“ in einem eindeutigen Verhältnis zu wachsenden Umweltbelastungen stehen. Umweltgifte, Stress und Elektrosmog belasten unseren Organismus zunehmend. Täglich wird unser Organismus mit Schadstoffen aus Luft, Boden und Wasser konfrontiert. Persönliche Belastungen im psychosozialen Bereich wie Stress, Ärger, Leid, innere Leere, können leicht hinzu kommen; ebenso wie eine einseitige, falsche Ernährung oder die Dauereinnahme von Schmerz- und Schlaftabletten. Akute und chronische Krankheiten können die Folge sein, wie z.B. Allergien, Hautkrankheiten, psychosomatische Störungen, Migräne, Rheuma- und Gelenkschmerzen und Pilzerkrankungen.
Magnetfeldanwendung ist auch eine EntgiftungsAnwendung. Deshalb sollte nach einer Anwendung immer sehr viel mineralarmes Wasser getrunken werden, damit die anfallende Schadstofflawine entsorgt werden kann. Magnetfeldanwendung „entstört“ und harmonisiert gewissermaßen unseren Organismus. und sorgt Tag und Nacht für unser „biologisches Normal“. Magnetfeldanwendung ließe sich übrigens auch als eine „elektronische Homöopathie“ bezeichnen; nicht nur wegen der gegebenen Nebenwirkungsfreiheit. Sondern Magnetfeldanwendung und Homöopathie arbeiten nicht auf der allopathischen Ebene.

im Einklang: Welcher biophysikalische Zusammenhang ist zwischen Magnetfeldanwendung und Homöopathie gegeben?
Dr. Ludwig: Der bekannte Wissenschaftler Cyril W. Smith, University of Salford, England, hat in einer zehnjährigen Arbeit zusammen mit zwei Londoner Ärzten und 150 freiwilligen Versuchspersonen nachgewiesen, dass sich Homöopathie und elektromagnetische Signale ergänzen und in ihrer Wirkung äquivalent sind. Ein weiterer Wissenschaftler, der Physiker Burkhard Heim, Schüler von Werner Heisenberg und Carl-Friedrich von Weizsäcker, hat die theoretische Grundlage dazu geschaffen, die inzwischen anhand von Messdaten Computer-geprüft ist. Im Wesentlichen musste er zwei neue Theorien ausarbeiten, um sein Ziel, die einheitliche Quantenfeld-Theorie, zu erreichen. Diese weiter auszuführen, würde den Rahmen des Interviews sicherlich sprengen. Aber aus den Erkenntnissen von B. Heim folgt die schon früher vermutete Tatsache, dass die gesamte Erde ein großer Organismus ist, der aus sämtlichen vier Seinsschichten aufgebaut ist: Materie, Vitalität, Seele und Geist. Der französische Physiker J. E. Charon kam unabhängig von B. Heim zu gleichen Ergebnissen.

im Einklang: Was heißt das konkret bezogen auf die Homöopathie und ihre Wirkweise?
Dr. Ludwig: Ein homöopathisches Präparat besteht nach dem bislang Gesagten nicht nur aus Materie (Wassermoleküle), sondern im Wesentlichen aus den darin gespeicherten Schwingungsinformationen. Diese Schwingungs-Information besteht nach den Erkenntnissen der Kernphysik aus sog. Wechselwirkungs-Quanten, insbesondere Photonen (Teilchen ohne Ruhemasse). Diese sind der Materie - Teilchen mit Ruhemasse, also Elektronen, Protonen, Neutronen – übergeordnet; sie steuern deren Struktur und sind für ihren Zusammenhalt verantwortlich. Insbesondere sind die Wechselwirkungsquanten im Kosmos weit in der Überzahl. Es gibt - auch im Wasser. - nahezu eine Milliarde mal mehr Photonen als Materieteilchen. Ein Homöopathikum besteht also nur zum geringsten Teil aus Materie. Dies hatte auch schon S. Hahnemann vermutet.

im Einklang: Biophysikalisch betrachtet arbeitet demnach die Homöopathie und die Magnetfeldanwendung nach den gleichen Prinzipien bzw. auf der gleichen Ebene.
Dr.. Ludwig: Richtig! Die Anwendung mit elektromagnetischen Signalen mit Oberwellen bis in den Megahertzbereich arbeitet ebenfalls mit diesen Wechselwirkungs-Quanten - Quanten des elektromagnetischen Feldes - und ist damit einer allopathischen Anwendung mit Materie übergeordnet, ebenso wie die Homöopathie. Diese Erkenntnisse sind heute in den einschlägigen Fachkreisen - nicht aber in der Schulmedizin – bekannt. Die Schulmedizin hat den Anschluss an die Quantenmedizin noch nicht vollzogen und steht noch auf dem Wissensstand des 19. Jahrhunderts; nämlich vor Max Plancks Entdeckung des Wirkungsquantums und aller daraus folgenden Konsequenzen.

im Einklang: So gesehen müsste es in der Kombination von Magnetfeldanwendung und Homöopathie zu nebenwirkungsfreien Synergie-Effekten kommen. Können Sie uns ein Beispiel nennen?
Dr. Ludwig: Nebenwirkungsfreie Synergie-Effekte sind zweifelsfrei gegeben. Da das Magnetfeld ungehindert bis ins Zellinnere eindringt, kann es auch sehr wirksam als Transportschiene und Informationsträger für homöopathische Medikamente verwendet werden, wenn man z.B. eine orale Gabe eines Homöopathikums mit der Magnetfeldanwendung kombiniert. Die Wirkung wird dadurch wesentlich verbessert. Beispielsweise im Falle von Magen-Darm-Erkrankungen kann die homöopathische Anwendung auf zwei Transportschienen verteilt werden: Das ausgetestete Präparat wird oral verabreicht und gelangt so in den Verdauungstrakt. Außerdem kann das gleiche Präparat zusätzlich in einen zweipoligen Eingangsbecher (vgl. Abb. „MEDICUP“) gegeben werden, der am Eingang eines Magnetfeldanwendunggerätes angeschlossen ist (vgl. Abb. „MEDISEND super“)*. Der magnetische Ausgang transportiert dann die Signale des Homöopathikums (zusammen mit den der ungestörten Natur abgelesenen exogenen Signalen) bis in den Intrazellulärraum der zu Anwendungrenden Bereiche. Zusätzlich kann der Patient mit zwei Handelektroden - parallel zu dem Eingangsbecher - an den Eingang des Anwendunggerätes für eine endogene Informations-Anwendung bzw. Ausleit-Anwendung angeschlossen werden. Dadurch werden „Aufmerksamkeits-Signale“ im Organismus erzeugt, welche die Ausleitung von Toxinen nachhaltig fördern. Der Patient muss danach genügend viel mineralarmes Wasser auf den Tag verteilt trinken, um die Ausscheidung zu unterstützen. Die beschriebene Kombinations-Anwendung hat sich seit Jahrzehnten bewährt und hat keine bekannten Nebenwirkungen.
(*) Weiterführende Patienten-Informationen (einschließlich Literaturliste) zum Thema Magnetfeldanwendung und Homöopathie können über das Institut für Biophysik / AMS GmbH bezogen.

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